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DER VERSCHOLLENE DRACHE 

Vor urdenklichen Zeiten wohnte in der Griffner Höhle ein alter, hässlicher Drache. Tagsüber flog er öfter über das Gebiet der Petzen, denn hier lag die einzige Wasserquelle der Gegend. Dort ärgerte und erschreckte der Drache alle Tiere, die hier ebenfalls auf Wassersuche waren. Eines Tages trieb er es aber zu bunt, er flog nur ganz knapp über die Jungtiere, welche von ihren Eltern nur mehr mit größter Mühe beruhigt werden konnten.

 

Alle, sogar der alte Höhlenbär der Petzen, überlegten nun gemeinsam, was sie wohl gegen den Drachen unternehmen könnten, doch sie wussten, dass er als unbesiegbar galt. Nach langer, langer Zeit übernahm der Ungarnkönig Matthias Corvinus, genannt Kralj Matjaž, das Gebiet. Als er von den Tieren erfuhr, wie schlimm es der alte Drache trieb, wollte er für Gerechtigkeit sorgen. Er schmiedete einen Plan, um den Drachen für immer zu beseitigen. Der Höhlenbär kannte als Einziger die verschlungenen Gänge und Schlürfe der Höhlen der Petzen auswendig. Die Tiere lockten den Drachen also mit einer List in diese Höhlen hinein. Und genau so wie geplant, verirrte sich der Drache und saß bald im Innersten der Petzen fest.

 

Die alte Legende erzählt, dass Kralj Matjaž noch heute jeden Tag um Mitternacht erwacht, um sich zu vergewissern, dass der Drache den Weg nach draußen nicht gefunden hat und die Gerechtigkeit gesiegt hat.

 

Mit dem Drachenbootrennen soll jährlich an diese Geschichte erinnert werden!